Dipl. Psych. Monika Müller-Herrmann

Heilpraktikerin für Psychotherapie, Psychologin, Psychoonkologin, Palliativ
Care Fachkraft, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Trauerbegleiterin (BVT),
staatlich anerkannte Altenpflegerin

Für Sie in der Übersicht

Warum ich wurde, was ich bin.

Die Kombination aus Altenpflegerin und Psychologin hat mein berufliches Leben bestimmt. Gleichzeitig eine Hand halten, zum Zustand der Matratze zu beraten, eine Beratung zur Patientenverfügung machen oder zur Morphintherapie, für Sinnfragen da zu sein und empathisch zuhören. Hospizarbeit, Psychoonkologie und Palliativpsychologie sind so ein abwechslungsreiches, lohnendes Arbeitsfeld. Ich möchte Menschen Mut machen zur Sterbe- und Trauerbegleitung, im Hauptamt und im Ehrenamt. Es ist die schönste, sinnvollste Art der Arbeit, die ich mir vorstellen kann.

Wie ich wurde, was ich bin.

Ich glaube, dass der sehr frühe Tod meines Vaters mich entschieden geprägt hat, sowohl was die notwendige Beschäftigung mit Sterben und Tod anging wie die Suche nach Trost und Spiritualität. Der Prozess des Sterbens und des Trauerns hat mich sehr früh auf die Suche gehen lassen, nach dem, was trägt.

Wie meine erste Begegnung mit Sterben und Tod für mich war und wie mich die Beschäftigung damit in meinem Leben beeinflusst

Meine erste Begegnung mit dem Sterben als junger Mensch war in meinem freiwilligen sozialen Jahr. Ich wurde völlig unvorbereitet ans Bett einer sterbenden Frau gesetzt. Mein erster Impuls war, eine Kerze anzumachen, ihre Hand zu halten und einfach da zu sein. Ich merkte, ich hatte großen Respekt vor ihrem Prozess und keinerlei Angst. Im Rahmen des freiwilligen sozialen Jahres machte ich noch einige Sterbebegleitungen, las Elisabeth Kübler-Ross und sah den Film über das St. Christopher Hospice. Danach wurde ich Altenpflegerin, später Psychologin und hatte das große Glück, direkt nach dem Studium die Leitung einer Hospizgruppe zu übernehmen. 14 Jahre lang durfte ich Sterbende und ihre Angehörigen beraten, Ehrenamtliche koordinieren und schulen und ein Trauercafé leiten. 2017 habe ich mich selbständig gemacht als Dozentin für Palliative Care, Trauerbegleitung und Coaching und berate in eigener Praxis mit Trauerbegleitung und Psychoonkologie.

Veröffentlichungen

• „Mich zieht es zur Hospizarbeit – Motivationslagen von potentiellen Ehrenamtlichen in der Hospizarbeit. Eine deskriptive Studie.“, 2015, im Grin Verlag erschienen
• „Aufbau und Leitung eines Trauercafés: Ein Erfahrungsbericht“, 2017, im tredition Verlag erschienen
• „Trauer und Trauerbegleitung. Ein Ratgeber für Trauernde“, 2018, im tredition Verlag erschienen.