Berater/in in der gesundheitslichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase § 132 SGB V

Fachweiterbildung mit Nadine Lexa, MAS

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Die Veranstaltung im Detail

Referentin: Nadine Lexa, MAS
Gesundheits- und Krankenpflegerin, MAS Palliative Care, Autorin, Fachjournalistin, Auditorin, Lehrbeauftragte, Verfahrenspflegerin nach dem Werdenfelser Weg und Herausgeberin der Buchreihe „Palliative Care für Einsteiger“.

Der Gesetzgeber hat mit dem Hospiz- und Palliativgesetz (HPG), welches Ende 2015 verabschiedet wurde, die gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase eingeführt.

Somit haben stationäre Pflegeeinrichtungen die Möglichkeit Bewohner/innen und deren Angehörige ausführlich zu beraten. Eigens geschulte Berater/innen übernehmen diese Aufgabe, arbeiten mit Angehörigen, Ärzten/innen und Pflegepersonal zusammen und dokumentieren die Vereinbarung. Für die Vergütung der Leistung haben die GKV Spitzenverbände entsprechende Einigungen für jedes Bundesland getroffen. Jede Einrichtung mit entsprechend geschultem Berater kann pro Bewohner/in pro Monat den verhandelten Betrag abrechnen. Zugelassene vollstationäre Pflegeeinrichtungen im Sinne des § 43 SGB XI und Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung nach § 75 Abs. 1 Satz 1 SGB XII haben die Möglichkeit, das Beratungsangebot entsprechend der kollektiven Vergütungsvereinbarung mit den Krankenkassen abzurechnen. Ziel der bundesweiten Vereinbarung ist es, für die Leistungsberechtigten eine qualifizierte gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase verfügbar zu machen, die den Bedürfnissen und individuellen Wünschen der Bewohner/innen nach Verlässlichkeit und Selbstbestimmung gerecht wird.

Inhalte:
• Einführung in die „Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase“
• Medizinisch-pflegerische Sachverhalte
• Ethische und rechtliche Rahmenbedingungen
• Kommunikation in Beratungsgesprächen zur gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase
• Implementierung und Umsetzung in der Praxis
• Simulation in Kleingruppen
• Dokumentation und Vernetzung

Die Weiterbildung gliedert sich in zwei Teile:
Der erste Teil beinhaltet 48 Unterrichtseinheiten Theorie sowie 12 Unterrichtseinheiten bestehend aus zwei Beratungsprozessen in Begleitung von Dozenten sowie Vor- und Nachbereitung und Dokumentation. Nach Abschluss des ersten Teils der Weiterbildung und entsprechendem Nachweis sind Sie berechtigt, Leistungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung zu Lasten der Krankenkassen zu erbringen.

Der zweite Teil der Weiterbildung dient der Sammlung weiterer Praxiserfahrung: Durchführung von mindestens 7 Beratungsprozessen innerhalb eines Jahres, die alleinverantwortlich geplant, vorbereitet, durchgeführt und dokumentiert werden.

Lernziele:
Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase ist ein individuelles Beratungsangebot zur medizinischpflegerischen, psychosozialen und seelsorgerlichen Versorgung für die letzte Lebensphase. Einrichtungen, welche die Leistung erbringen und abrechnen möchten, müssen hierfür über spezifisch geschulte Berater verfügen. Mit dieser Weiterbildung qualifizieren Sie Ihre Pflegefachkräfte zu entsprechenden Berater/innen gemäß der Vorgaben nach § 132 g SGB V.

Zielgruppe:
Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Kindergesundheits- und Krankenpfleger/innen, Altenpflegefachkräft

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