Tiergestützte Kinder-/Familientrauerbegleitung in der Palliative Care

2-Tagesseminar

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Die Veranstaltung im Detail

Referentin: Martina Hosse-Dołęga
Trauerbegleiterin (BVT), Entspannungs- & Gesundheitspädagogin, Integrale Psychoonkologin, Präventionsberaterin

Um soziale und emotionale Bedürfnisse zu befriedigen sind Menschen und Tiere bestrebt Beziehungen einzugehen. Der besonderen Beziehung zwischen Kindern und Tieren kommt eine besondere Bedeutung zu.

er beste Freund an der Seite, Spielgefährte, Lehrer, Zuhörer, Versteher, Lernpartner, Vertrauter, Weg-gefährte, Verbündeter, Tröster, Entwicklungshelfer, Familie … all’ das und ganz sicher noch viel mehr bedeuten Tiere Kindern und ebenso vielen Erwachsenen. Ihre Wirkung auf Kinder und Erwachsene lässt sich zwar in Worte fassen – diese Worte sind jedoch nicht in der Lage das Gefühl an-nähernd so auszudrücken, wie es im Kontakt spürbar wird. Als uns so vertraute Wesen, die u.a. beruhigend, stressreduzierend, versöhnlich, entwicklungs- und kommunikationsfördernd auf uns wirken sind Tiere aus dem menschlichen Leben nicht mehr wegzudenken. Insbesondere bei kleinen Kindern und Tieren erleben wir diese scheinbar eng verwandte Ursprünglichkeit ihrer Bedürfnisse. Ein heilsames Miteinander – das Körper, Geist und Seele nährt. Berührung ist ein wesentlicher Aspekt unseres Lebens und Wachsens. Psychische und physiologische Effekte tiergestützter Interaktionen, die Wirkung von Oxytocin, die Bedeu-tung unserer Bindungen, das Erleben und der Wert von Fürsorge – nicht zu vergessen, die analoge Kommunikation zwischen Mensch und Tier … So wertvoll ist es mehr darüber zu erfahren. Welchen Kummer es mit sich bringen kann wenn palliativ erkrankte Kinder oder Erwachsene ihre geliebten Begleiter vermissen, welche Sehnsüchte und Bedürfnisse aus dem Blickfeld der medizinischen Teams verschwinden, weil jede Profession natürlicher- weise ihren ganz eigenen Fokus hat. Warum wir das bio-psycho-soziale Wirkungsgefüge eingehender betrachten sollten. Welche Rolle tiergestützte Therapie/Interventionen in der Best Supportive Care (BSC) einnehmen kann und sollte. Warum Familien von einem multi-professionellen Team profitieren, die individuell und ganzheitlich die physischen, psycho-sozialen, spirituellen und kulturellen Bedürfnisse der Familien im Blick halten. Warum Tiere diese Teams und deren professionelles Wirken bereichern und ebenso Familien unterstützen und stärken.

Die Seminarteilnehmer erfahren wesentliche, theo-retische Hintergründe der Mensch-Tier-Beziehung und erhalten praxisnahe Einblicke in die Kinder-/Familientrauerbegleitungen, in denen tiergestützte Interventionen eine wesentliche Rolle spielten (von Alpakas, Lamas, Hunden – aber auch von einem Spatz – werde ich erzählen). Abschied nehmende Kinder und deren Familien sammeln durch tierge-stützte Interventionen zudem positive Erinnerungen, die für die Zukunft gut gesichert werden.

Dieses 2-tägige Seminar richtet sich an alle Interessierten.

Seminardauer und -zeiten
Montag, 02.03. und Dienstag, 03.03.2020
Mittwoch, 23.09. und Donnerstag, 24.09.2020
Jeweils 09:00 – 17:00 Uhr
Im Detail
Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 12 begrenzt.
Kosten und Anmeldung
Das Seminar kostet 250 Euro.
Verbindliche Anmeldung bis zum 10.02.2020 bzw. 02.09.2020.

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