Wie können freiheitsentziehende Maßnahmen sinnvoll reduziert werden?

Tagesseminar mit Dozentin Nadine Lexa, MAS

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Die Veranstaltung im Detail

Referentin: Nadine Lexa
MAS Palliative Care, examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, Dozentin, Buchautorin

Fixierungen bzw. freiheitsentziehende Maßnahmen stellen für Pflegende regelmäßig eine Konfliktsituation dar.

Nach dem Werdenfelser Weg werden im Rahmen des geltenden Betreuungs- und Verfahrensrechts durch enges Zusammenwirken von Pflegenden, Angehörigen (Betreuer bzw. Bevollmächtigte) Pflegeeinrichtung, Betreuungsgericht und -Behörde freiheitsentziehende Maßnahmen wie Bauchgurte oder Bettgitter weitestgehend vermieden. Dafür ist es wichtig jeden Einzelfall im Hinblick auf ein mögliches Verletzungsrisiko bei einem Sturz einerseits und wahrscheinliche Folgen durch eine Fixierung andererseits abzuwägen und einzuschätzen. Die Lebensqualität des Betroffenen und der Erhalt der Mobilität stehen
im Mittelpunkt der pflegerischen Tätigkeiten. Folgen von Fixierungen sind physische und psychische Verschlechterungen des Betroffenen. Daher sind alternative Maßnahmen zu Fixierungen unter Einbeziehung der Biografie eine Chance, um die Lebensqualität und Selbstständigkeit der Betroffenen zu erhalten und zu fördern.

Themenschwerpunkte:
• Was ist der Werdenfelser Weg? – EinführendeGedanken
• Rechtliche Grundlagen der Entscheidung bei Fixierungen, Haftungsfragen
• Fixierungen und ihre Folgen für den Betroffenen
• Sturzprophylaxe
• Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen
• Fallbeispiele
• Reflexion

Zielgruppe:
Altenpflegekräfte, Gesundheits- und Krankenpfleger-Innen, Leitungsfachpersonen

Seminardauer und -zeiten
Samstag, 23.05. 2020
Sonntag, 29.11.2020
jeweils 09:00 – 16:00 Uhr
Im Detail
Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 12 begrenzt.
Kosten und Anmeldung
Das Seminar kostet 130 Euro.
Verbindliche Anmeldung bis zum 01.05.2020 bzw. 06.11.2020.

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