Wie meine erste Begegnung mit Sterben und Tod für mich war und wie mich die Beschäftigung damit in meinem Leben beeinflusst
Die ersten Berührungen mit dem Tod ergaben sich für mich schon sehr früh – nämlich als Ministrant bei unzähligen Beerdigungen. Schmerz und Trauer der Angehörigen erlebte ich hier hautnah. Beim Sterben meiner Oma spürte ich, dass hier etwas sehr Dichtes geschieht. Mir wurde bewusst, wie wichtig es ist, da zu sein, die Hand zu halten, zu beten … und „einfach“ den Menschen zu begleiten. Als Krankenhausseelsorger gehört die Begleitung von Sterbenden, Angehörigen und Personal zu meinen Aufgaben. Krankheit, Alter, Gebrechen, Sterben und Tod gehören für mich zum Leben. Es ist wichtig, sich immer wieder damit zu beschäftigen und sich gegenseitig zu begleiten.