Wie ich wurde, was ich bin
… weil mich die Arbeit mit Menschen berührt und ich überzeugt bin, dass auch kleine therapeutische Impulse einen großen Unterschied machen können.
Gerade im palliativen Bereich zeigt sich, wie bedeutend achtsame physiotherapeutische und osteopathische Behandlung sein kann: eine Erleichterung der Atmung, weniger Spannung im Körper, eine bequemere Lagerung oder einfach ein Moment, in dem der Körper wieder etwas Ruhe findet.
Mich bewegt die Vorstellung, dass Therapie auch dort noch etwas bewirken kann, wo Heilung nicht mehr möglich ist. Dass Berührung, Aufmerksamkeit und fachliche Kompetenz dazu beitragen können, Lebensqualität zu erhalten.
Diese Haltung möchte ich auch in meiner Lehrtätigkeit weitergeben: den Mut, therapeutisch präsent zu sein, die Sensibilität für den ganzen Menschen – und das Vertrauen darauf, dass auch kleine Veränderungen im Körper großen Wert haben können.