Dr. Jörg Cuno

Internist/Palliativmediziner & Gründer der Palliativakademie Bamberg

Für Sie in der Übersicht

Warum ich wurde, was ich bin.

Schwer kranke und sterbende Menschen am Ende ihres Lebens begleiten zu können, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit. Wie lange auch immer dieser Weg jeweils sein mag, ist es ein großes Geschenk, da sein und helfen zu dürfen.

Wie ich wurde, was ich bin.

Noch während der Ausbildung zum Internisten lernte ich die Palliativmedizin kennen und spürte, dass hierin mein weiterer beruflicher Werdegang sein würde. Besonders geprägt hat mich jedoch die tief gehende und gewachsene Freundschaft zu Christine Denzler-Labisch und Detlef Ermold, die beide für mich mehr als nur Mentoren waren. Sie waren Freunde und Begleiter. Weggefährten in entscheidender Zeit meines Lebens.

Wie meine erste Begegnung mit Sterben und Tod für mich war und wie mich die Beschäftigung damit in meinem Leben beeinflusst

Mein erster direkter Kontakt mit dem Sterben war der Tod meiner Großmutter und deren Schwestern in kurzer Zeit. Hiernach lernte ich über den Zivildienst das Sterben im Krankenhaus kennen und nahm diesen besonderen Moment als unglaublich wichtig auch für die zurückbleibenden Angehörigen war. Dass wir alle sterblich sind, war mir damals natürlich schon bekannt gewesen. Dass wir aber die Erinnerung an das Sterben eines nahestehenden Menschen und sein eigenes Sterben maßgeblich positiv beeinflussen konnten, wuchs mit den Jahren meiner ärztlichen Tätigkeit – nicht zuletzt durch die Palliativmedizin. Für mich ist Palliative Care vor allem auch eine dem Leben und dem Sterben positiv zugewandte Haltung.