Wie ich wurde, was ich bin
… weil mich viele Menschen in meinem Leben berührt und inspiriert, mich an entscheidenden Stellen unterstützt, gefordert und gefördert haben und mir Raum und Zeit zum Entfalten ließen.
Nach Ende der Altenpflegeausbildung 1992, war ich mit Leib und Seele in der ambulanten Pflege tätig. Da selbst in meiner Ausbildung das Thema Sterben, Tod und Trauer viel zu kurz gekommen war, besuchte ich 2004 die Hospizhelfer-Ausbildung bei Christine Denzler-Labisch, die meine Sicht auf das Leben in ganz besonderer Weise veränderte und vertiefte.
Ein großer Wunsch erfüllte sich, als ich 2006 in die Palliative-Care-Weiterbildung starten konnte. Diese Ausbildung hat ganz entscheidend meinen weiteren Lebensweg geprägt. Es ergaben sich für mich in der nachfolgenden Zeit immer wieder neue Möglichkeiten und stets hatte ich das Gefühl, dass jede Einzelne, einen weiteren Stein in meinem Lebensmosaik darstellt. So unterrichtete ich als Honorarkraft an einer Zivildienstschule zum Thema Tod und Sterben und es ergaben sich ungeahnt wertvolle Gespräche mit diesen jungen Männern. Ich wechselte von der Pflege in die Hospizarbeit, in der ich von 2010 bis 2022 als Koordinatorin arbeitete. Meine ganz besondere Herzensangelegenheit ist seit 2009 aber das Konzept „Begleitende Hände“, mit dem durch eine besondere Art achtsamer Berührung eine wirksame Linderung erreicht werden kann.